name: antje wagler
alter: 26
beruf: lektorin / übersetzerin
wohnort: berlin
mich faszinieren: stilbrüche, gegensätzlichkeiten, aus-dem-rahmen-fallen, natürliche schönheit, andersartigkeit

die fotografie begleitet mich nun schon seit einigen jahren mit wachsendem engagement und anspruch. angefangen hat alles als jugendliche mit der werra-kleinbildkamera meines vaters, die ich damals zwar noch nicht richtig bedienen konnte, die mich aber ungeheuer faszinierte.

2003 fing ich an, mit einer kleinen digitalkamera durch berlin zu laufen und stadtansichten festzuhalten. mit einer etwas besseren kamera verschrieb ich mich 2004 der konzertfotografie und seit 2006 arbeite ich nun mit einer canon eos 20d.
doch was nützt es, aufzulisten, mit welcher kamera man fotografiert, welche objektive man benutzt und für welche sonstigen gadgets man sein sauer verdientes geld ausgegeben hat? das bild macht der fotograf und sein gespür für komposition, und nicht das equipment. das equipment ist mittel zum zweck, doch das ergebnis, das fertige bild, ist es, was zählt. egal, mit welchen mitteln es erreicht wurde.

sterile studiofotografie ist nicht das, was mich reizt. ich fotografiere lieber landschaften - natur wie auch industrie - oder menschen in landschaften. ich bin immer auf der suche nach dem ungewöhnlichen, dem außergewöhnlichen. dem kaputten und schmuddeligen, dem unpassenden und dem morbiden. und ich bin immer auf der suche nach experimentierfreudigen menschen, die an künstlerischen projekten mitarbeiten oder sich einfach nur auf ungewöhnliche art und weise ablichten lassen möchten.

denn schönheit liegt im auge des betrachters.